Modalverben

Modalverben beschreiben das Verhältnis einer Person zur Handlung. Sie drücken z. B. Fähigkeit oder Notwendigkeit aus: Herr Kleinschmidt kann sehr gut kochen. Franz muss untersucht werden.
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Gebrauch
* Modalverben beschreiben das Verhältnis einer Person zur Handlung. Sie drücken z. B. Fähigkeit oder Notwendigkeit aus: Herr Kleinschmidt kann sehr gut kochen. Franz muss untersucht werden.
Deshalb stehen Modalverben meistens mit einem Infinitiv: Herr Kleinschmidt kann sehr gut kochen.
                                         Modalverben+ V-inf

* Manchmal verwendet man Modalverben als Vollverben.
oft das Verb mögen: Die meisten Gäste mögen das Essen in Herrn Kleinschmidts Restaurant,
oder wenn der Kontext deutlich ist: Kommst du mit ins Kino? Nein, ich kann heute nicht.
* Neben ihrer Grundbedeutung können Modalverben noch weitere Bedeutungen haben, die als subjektive Bedeutungen bezeichnet werden.
  + Modalverben können zur Wiedergabe oder Weitergabe von Informationen oder Gerüchten dienen.
Er soll der beste Stürmer der Bundesliga sein.
Mit sollen gibt man Informationen wieder, die man irgendwo gehört oder gelesen hat. Der Wahrheitsgehalt der
Informationen ist nicht sicher.
Er will der beste Stürmer der Welt sein.
Mit wollen gibt man Informationen wieder, die jemand über sich selbst gesagt hat. Ob die Aussage stimmt, weiß man nicht. Sätze mit wollen in subjektiver Bedeutung werden selten verwendet.
  + Man kann mithilfe von Modalverben auch eine Vermutung ausdrücken.
Klaus könnte noch im Büro sein.
Mit können, müssen, dürfen oder mögen kann man einen vermuteten, nicht bewiesenen Sachverhalt in der
Gegenwart, Vergangenheit oder Zukunft beschreiben.
  + Die subjektive Bedeutung von Modalverben lässt sich im Präsens oft nur aus dem Kontext erkennen.
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