Reflexive Verben

Manche Verben werden mit einem Reflexivpronomen gebraucht. Das Reflexivpronomen zeigt an, dass sich die Handlung auf das Subjekt des Satzes bezieht.
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Reflexive Verben

Gebrauch
→ Manche Verben werden mit einem Reflexivpronomen gebraucht. Das Reflexivpronomen zeigt an, dass sich die Handlung auf das Subjekt des Satzes bezieht.


Hinweise
→ Die Reflexivpronomen in der 1. und 2. Person Singular und Plural entsprechen den Personalpronomen.
In der 3. Person Singular und Plural und in der formellen Form ist das Reflexivpronomen im Dativ und Akkusativ immer sich.
→ Reflexive Verben bilden das Perfekt immer mit hoben, auch Verben der Orts- und Zustandsveränderung.
Er hat sich erkältet.
→ Im Hauptsatz steht das Reflexivpronomen normalerweise direkt hinter dem konjugierten Verb oder dem Personalpronomen. Wenn das Subjekt ein Nomen ist und an dritter Position steht, kann es manchmal auch hinter dem Nomen stehen.
Franz interessiert sich für Kunst. Er interessiert sich für Kunst.
Seit Kurzem interessiert sich Franz (Franz sich) für Kunst. Seit Kurzem interessiert er sich für Kunst.
Im Nebensatz steht das Reflexivpronomen normalerweise direkt hinter der Subjunktion oder dem Personalpronomen.
Es ist toll, dass sich Franz jetzt für Kunst interessiert. Ich weiß nicht, ob er sich wirklich dafür interessiert.
→ Einige reflexive Verben können eine wechselseitige (reziproke) Beziehung ausdrücken.
Franz und Georg haben sich (miteinander) angefreundet.
Weitere Verben, die reziproke Beziehungen bezeichnen können, sind: sich aussprechen, sich einigen, sich verbrü­dern, sich verfeinden, sich verkrachen (ugs.), sich verloben, sich versöhnen.
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